Mein Lieblings-Sommerrezept für den Slow Cooker: rote Grütze

Manche werden mich für verrückt erklären, aber das hier ist tatsächlich mein persönliches Lieblings-Sommerrezept für den Slow Cooker mit dem Namen rote Grütze.

Rote Grütze ist einfach eine tolle und herrlich erfrischende Nachspeise, in Kombination mit einer gut gemachten Vanille Sauce einfach ein Traum. Rote Grütze ist wie ich finde bekömmlich und beschwert den Magen nicht. Mit diesem Sommerrezept begeistert ihr eure Familie, Gäste und Bekannte mit Links!

So funktioniert die rote Grütze

Für die rote Grütze nehme ich in diesem Fall einen Slow Cooker.  Als Alternative zum Slow Cooker kann man die Grütze genauso gut in einem normalen Topf zubereiten, ein Kupfertopf ist noch besser geeignet.

Für rote Grütze könnt ihr alle roten Obstsorten nehmen wie Kirschen (bevorzugt Sauerkirschen), Beeren oder Erdbeeren. Viele nehmen dabei eingefrorene Obstsorten, im Sommer bevorzuge ich aber frisches Obst, wenn es schon so ein tolles Angebot gibt. Einen guten Geschmack geben auch getrocknete Cranberries. Am besten ihr macht eine schöne Obstmischung, von Kirschen und Erdbeeren darf es dabei ein wenig mehr sein.

Für 1 kg Obst benötigt ihr zusätzlich noch 150 ml Kirschsaft und 80 gr Zucker. Ich nehme am liebsten hier brauner Zucker für eine karamellige Note. Würzen kann man die rote Grütze mit Zimtblüte, Vanilleschote oder auch Kardamom. Kardamom ist aber nicht unbedingt meine persönliches Gewürz. Probiert anstatt dem normalen Zimt auch mal die Zimtblüte – ein herrlicher Geschmack wie ich finde. Ihr könnt auch noch Abrieb von Orange oder Zitrone reingeben. Hier gilt aber die Devise weniger ist mehr.

Zur Bindung der roten Grütze könnt ihr Perlsago verwenden. Perlsago ist ein klassisches Bindemittel für Nachspeisen. Dieses gibt es in Form von Körnern oder auch Perlen. Ich verwende gerne die Perlen. Perlsago besteht aus Tapioka oder Maniokstärke. Verwendet Perlsago bitte vorsichtig, denn bei zu viel Perlsago wird eure Grütze zum Kleister.

Die rote Grütze braucht so gute 1 Stunde im Slow Cooker auf Stufe High, auf Stufe low ca. 2 Stunden. Ehrlich gesagt habe ich die Grütze schon ein paar Mal gemacht und das zusätzliche Warten wegen der Stufe low schmeck ich nicht wirklich. Darum nehme ich nur noch die Stufe high.

Anschließend könnt ihr die Grütze in hitzebeständige Dessert-Gläser füllen und abkühlen lassen.

Raus aus dem Kühlschrank und genießen!

Um diesem Sommerrezept eine ganz spezielle Note zu verleihen, könnt ihr die  Rote Grütze mit einer Kugel Vanilleeis oder Vanillesauce verspeisen. Als Alternative könnt ihr auch ein wenig Schlagsahne zu diesem spannenden Dessert hinzugeben. Zur Dekoration noch ein Minzblatt auf die Kugel Eis und fertig!

Die besten Slow Cocker Rezepte

Slow Cooker erfreuen sich einer immer größeren Beliebtheit. Dies ist auch kein Wunder, denn das Kochen per Schongarer schmeckt einfach gut und es ist zudem meist kinderleicht.
Im Folgenden stellen wir Ihnen die Favoriten unter den besten Slow Cocker Rezepten vor.

1. Gulasch geht immer – Spitzenreiter der Slow Cocker Rezepte

Gulasch gehört zu den beliebtesten Gerichten der Deutschen. Die Zubereitung des Ragout erweist sich sogar als so simpel, dass das Gericht einen Klassiker bei Militär darstellt. Je nach Geschmack können verschiedene Fleischsorten verwendet werden. Zu den beliebtesten zählen dabei Kalb, Schwein, Lamm und Rind. Ein weitere ressentieller Bestandteil des Rezepts ist Paprika. Das langsame Garen des Fleisches in der Brühe, die mit weiteren Gewürzen angereichert wird, resultiert in einer wunderbar sämigen Soße.

2. Rinderbraten und Schweinebraten

Vor allem in von der traditionell bayrischen Küche sind diese beiden Gerichte kaum mehr wegzudenken. Braten eignen sich hervorragend zur Zubereitung im Slowcooker. Nach dem Marinieren und einem kurzen Anbraten des Fleisches, wird es auf zuvor klein geschnittenes und gewürztes Gemüse in den Slow Cooker gegeben. Zum würzen eignen sich vor allem Rosmarin und Thymian. Der Braten verweilt nun je nach Art des Fleisches vier bis sechs Stunden im Schongarer, bis er die erwünschte Sämigkeit erreicht hat.

3. Pulled Beef – American BBQ

Dabei handelt es sich um eine der einfachsten zubereiteten Gerichten im Slow Cooker. Die Garzeit beträgt etwa 7 Stunden bei Stufe low.
Für einen idealen Geschmack wird zunächst eine Soße aus Tomaten, Zwiebel, Essig, Sojasoße, Senf, Salz, Zucker und Chili gemischt. Anschließend gibt man das Fleisch hinzu und lässt das Ganze je nach Konsistenz des Fleischs sechs bis sieben Stunden garen. Anschließend wird das Fleisch Mithilfe von zwei Gabeln zerpflückt und für eine weitere Stunde in den Slow Cooker gegeben. Dieses Gericht eignet sich auch hervorragend für die Zubereitung am Vortag.

Tipp: Pulled Beef ist deutlich schneller zuzubereiten als Pulled Pork. Für beide Gerichte nehmen sie am besten einen Nacken. Bei Pulled Beef somit einen Rindernacken und bei pulled pork einen Schweinenacken.

4. Wildschweinkeule

Die Wildschweinkeule stellt einen beliebten und höchst traditionellen Festtagsschmaus zu Weihnachten da. Einen optimalen Geschmack erhält das Wild, wenn man es nach dem Marinieren über Nacht im Kühlschrank ziehen lässt.
Anschließend wird es kurz auf hoher Stufe mit etwas Öl angebraten und für etwa fünf Stunden in den Slow Cooker gegeben. Dabei empfiehlt es sich, eine geringe Temperaturstufe zu wählen und dem Fleisch lieber etwas mehr Zeit zu geben, als Gefahr zu laufen, dass es bei zu starker Hitze übermäßig fest wird.

5. Schichtfleisch

Auch bei diesem Gericht handelt es sich um eines der beliebtesten Rezepte für den Slow Cooker. Die Zubereitung des deutschen Klassikers ist sehr simpel und gelingt so gut wie immer.
Das Fleisch meistens Schweinenacken wird zunächst in fingerdicke Scheiben geschnitten und mariniert. Anschließend wird es in den Slow Cooker gegeben und zunächst mit Zwiebeln und zu guter Letzt mit Speck beschichtet. Eine ideale Garzeit beläuft sich auf circa acht Stunden. Auch hier sollte man darauf achten, die Temperaturstufe möglichst gering zu halten. Dadurch bleibt das Fleisch angenehm zart.

6. Partysuppen

Partysuppen verfügen über eine hohe Variabilität. Sie stellen nicht nur eine Bereicherung für jedes Buffet dar, sondern sind ebenfalls äußerst leicht zuzubereiten. Egal ob es sich dabei um eine kalte Gulaschsuppe oder das beliebte Chili con Carne handelt. Auch beim Spülen spart man sich hierbei so Einiges an Aufwand, denn alle Zutaten werden lediglich in den Slow Cooker gegeben und für circa zwei bis drei Stunden auf mittlerer Stufe gegart.
Et voilà! Ihre Gäste werden es Ihnen danken!

7. Sauce Bolognese

Im Jahr 2017 stellten Spaghetti Bolognese das Lieblingsgericht der Deutschen dar. Neben dem natürlich vorzüglichen Geschmack hat hierbei die einfache Zubereitung sicherlich mit beigetragen. Dies Sauce zählt zu den beliebtesten unter den Slow Cocker Rezepte. Wie beim vorherigen Rezept werden jediglich alle Zutaten in den Topf geschmissen. Neben dem Hackfleisch sind das vor allem gestückelte Tomaten, Tomatenpaste, italienische Kräuter sowie weitere Gewürze je nach Geschmack. Auf hoher Stufe benötigt der Schongarer nur etwa zwei Stunden um die simplen Zutaten in einen absoluten Gaumenschmaus zu verwandeln.

8. Milchreis

Milchreis – ein absoluter Klassiker unter Kindern. Aber auch bei Erwachsenen ist das Gericht äußerst beliebt. Es kann in verschiedensten Varianten zubereitet werden, vom etwas herzhafteren Hauptgang, bis hin zum süßen Dessert. Für die Zubereitung im Slow Cooker werden Reis, Butter, Zucker, Milch und etwas Zimt für etwa fünf Stunden auf höchster Stufe gekocht. Es empfiehlt sich zwischendrin immer mal wieder etwas umzurühren, sodass der Milchreis seine lockere Konsistenz beibehält.

9. Amarenakirschen

Diese italienische Köstlichkeit zu Hause selbst zubereiten? Mit dem Slow Cooker absolut kein Problem! Amarenakirschen sind ein absolutes Muss auf Eiscreme oder in Cocktails.
Für die Zubereitung werden Kirschen, Zucker, etwas Bittermandel Aroma sowie ein paar Spritzer frische Zitrone mit etwas Wasser auf hoher Stufe drei Stunden gekocht. In einem Glas konserviert halten sich die Kirschen mindestens drei Monate hervorragend.

Wird dein Slow Cooker zu heiß?

In vielen Foren sehe ich aktuell die besorgte Diskussion dass der Slow Cooker zu heiß wird. Nach mehr oder weniger wissenschaftlichen Verfahren versucht man die Temperatur des Slow Cookers zu ermitteln. Denn für einige bricht scheinbar eine Welt zusammen wenn der Slow Cooker heißer kocht als man erwartet.

Verfolgt man die Diskussion weiter, so hat man auch das Gefühl das jeder zweite Slow Cooker tatsächlich heißer kocht. Aber was ist dran an der Methode zur Ermittlung der Temperatur im Slow Cooker und wie funktioniert sie? Muss man sich sorgen machen und seinen SC gleich zurück schicken?

Slow Cooker zu heiß – So ermittelst du die Temperatur

Zur Ermittlung der Temperatur deines Slow Cookers benötigst du folgendes Material:

  • Wasser
  • ein Küchenthermometer
  • 4-8h Zeit

Zu Beginn füllst du deinen Topf zu 2/3 mit Wasser voll. Nun schaltest du ihn an, entweder auf Low oder High. Anschließend misst du jede Stunde die Temperatur. Bei acht Stunden kannst du das Experiment stoppen.

Wenn du bei Stufe Low um die 80 Grad erreichst ist alles in Ordnung. Bei Stufe High sollte es um die 90 Grad sein.

Wann du ein ernstes Problem mit deinem Slow Cooker hast?

Aus gesundheitlicher Sicht hast du ein Problem wenn du nicht mehr als 70 Grad im Slow Cooker erreichst. Denn dann kannst du unter Umständen eine Lebensmittelvergiftung erleiden, da Bakterien noch vorhanden sind. EHEC und Co lässt grüßen.

Wenn du mehr Temperatur erreichst, ist das meist kein Problem. Anmerken möchte ich, dass es eine Kochfraktion gibt, welche gesundes Kochen von der Temperatur abhängig macht nach dem Motto „Vitamine-schonen“. Das heißt, wenn die Temperatur hoch geht, gehen prozentual mehr Vitamine verloren. Ihr Ziel ist es, unabhängig vom Gericht, das maximale an Vitamine zu sichern und somit immer die optimale Temperatur zu sichern.

Blubbert dein Gericht richtig stark, dann hast du wahrscheinlich einen viel zu heißen Slow Cooker.

Mein Fazit – SC ist keine Wissenschaft

Kochen sollte Spaß machen und nach dieser Methode koche ich. Hierzu habe ich auch einen ganz interessanten Bericht von Gaby Frankemölle gelesen, die sich auch vor Jahren zu diesem Thema geäußert hat. Ich verlinke ihn hier mal.

Für mich geht es nicht darum dass das Gericht genau nach der vorgebenen Zeit fertig ist, sondern dass es optimal zubereitet ist. Hat man ein Stück Fleisch vom Metzger kann dieses eine halbe Stunde früher fertig sein als das gleiche Stück vom Discounter. Macht man die hier vorgestellte Abwandlung der Apfelbutter, blubbert dass am Schluss recht ordentlich und ja es besteht zum Ende hin auch Anbrenngefahr.

Es gibt so viele zahlreiche Faktoren welchen zum Erfolg eines Gerichts beitragen. Spätestens nach dem zweiten oder dritten mal Kochen mit dem Slow Cooker weiß man ob der Slow Cooker zu heiß wird. Bevor man das Gerät austauscht und auf Besserung hofft kann man auch bei der angegebenen Garzeit Zeit ab- oder hinzufügen muss.

Auch wenn euer SC ein bisschen wärmer wird wie bei den anderen Anwendern, macht euch keine Sorgen. Kochen ist keine Wissenschaft. Macht ihr einen Braten im SC messt lieber die Kerntemperatur als euch auf Stufe low oder high zu verlassen. Bei Gulasch und Co einfach mal Löffel rein und probieren.

Birnen Butter im Slow Cooker

Slow Cooker Rezept Birnen Butter

Das Slow Cooker Rezept Birnen Butter ist ein perfektes Rezept für den Slow Cooker.  Durch das lange Garen kommt der Birnengeschmack wahnsinnig gut zur Geltung. Es entsteht dabei eine butterartige Fruchtcreme. In diesem Fall nach Birne. Auch wenn viele ein Hype um das Thema machen, grundsätzlich ist die Birnenbutter wie auch die Apfelbutter ein stark eingekochtes Mus oder Marmelade. 

In der Birnen-Butter ist keine Butter

Grundsätzlich hört sich dieses Rezept für den Slow Cooker nach dem Motto an: man nehme Butter und mische ihn mit irgendeiner Frucht. Ich muss euch leider enttäuschen, denn Butter kommt bei Birnenbutter wie auch beim großen Bruder „Apfelbutter“ nicht vor. Durch das lange Garen im Slow Cocker entsteht eine butterartige Creme.

Hinweis: Wie auch bei der Birnen-Butter ist auch beim großen Bruder der Apfelbutter auch keine echte Butter enthalten.

Hier mein Rezept für Birnen-Butter im Slow Cooker

Das Rezept für Birnenbutter passt ohne weiteres in einen 6 Liter Slow Cooker. Bei 3-4 Liter SC sollte es auch noch funktionieren. Sofern die Birnenstücke noch reinpassen. Andernfalls die Mengen einfach entsprechend im Verhältnis anpassen. Wenn ihr mehr Orangensaft reingebt, ist das auch nicht schlimm. Das Birnenbutter Rezept ergibt ungefähr 3 kleine Marmeladengläser. Wenn ihr mehr Gläser damit gewinnt, dann ist die Konsistenz meist noch zu flüssig und die Birnenbutter erinnert mehr an ein Birnenmus.

  • 1,5 kg Birnen (schälen und in kleine Stücke schneiden
  • 200 gr Muscovado/Muscobado Zucker
  • 3 cl Williams Christ Birne Schnaps
  • 1 TL Orangezesten
  • 50 ml frisch gespresster Orangensaft
  • 1/4 Teelöffel Muskatnuss

Anmerkung: Das Rezept ergibt ungefähr drei kleine Marmeladengläser. Ja ihr habt leider richtig gelesen, leider nur 3 kleine Marmeladengläser.

Wenn es herzhafter werden soll, könnt ihr noch folgende Zutaten mit dazu geben:

  • 1 säuerlicher Apfel
  • 1-2 TL Preiselbeeren
  • 1/2 TL gemahlene Steinpilze (für Umami Geschmack)

Zubereitung der Birnen Butter im Slow Cooker

Das Rezept ist sehr einfach. Zuerst die Birnen waschen, schälen und entkernen. Anschließend in kleine Stücke schneiden. Dann alle weiteren Zutaten in den Slow Cooker und auf Stufe low ca. 10 Stunden garen.

Nach der Garzeit alles mit einem Zauberstab fein pürieren. Nun habt ihr ein Birnenmus. Dieses müsst ihr jetzt noch so lange im Slow Cooker „kochen“ bis fast keine Flüssigkeit mehr vorhanden ist und eine butterartige Konsistenz entsteht. Wenn ihr diesen Schritt nicht macht, dann habt ihr halt ein wohlschmeckendes Birnenmuss, aber eben keine Birnen-Butter.

Hierfür gebt ihr am besten das ganze Birnenmuss zurück in den Slow Cooker. Nun wird auf Stufe „high“ bei offenen Deckel so lange weiter gegarrt bis eine richtig schöne butterartige Konsistenz entsteht. Das dauert dann nochmals zwischen 2-3 Stunden.

Wenn die Konsistenz gut ist, die Masse heiß in sterile Gläser abfüllen und zeitnah verbrauchen.

Nehmt euch die Zeit, denn es wird sich lohnen. Wenn man das Rezept zum ersten Mal macht, tendiert man dazu, die Birnen Butter zu schnell zu beenden. Damit erinnert sie mehr an Birnenmuss als an Birnenbutter, da sie noch zu flüssig ist.

Wichtig: Kontrolliert im letzten Schritt alle 20-30 Minuten die Konsistenz eurer Butter und rührt kräftig um. Vor allem am Schluss müsst ihr  darauf achten, dass nichts anbrennt.

Wann ist die Birnenbutter fertig?

Schaut euch einfach mal das Video an, Hier war die Apfelbutter fast fertig aber noch nicht ganz. Nach meinem Verständnis ist die Birnenbutter fertig, wenn sie nicht mehr zusammen läuft. Anderweitig geht sie mehr in Richtung Mus und dieser intensive Geschmack geht verloren.

 

Zu was passt Birnen-Butter?

Birnen-Butter verwende ich gerne für Süßes wie Crepes, Pfannenkuchen und Waffeln. Gut passt es auch zu deftigen Rezepten wie Hamburger oder Himmel und äd (Kartoffel, Blutwurst, eigentlich Apfel bzw Apfelbutter). Hervorragend finde ich es für Ente oder Wildgerichte als Ersatz für die „halbe“ Birne, welche normalerweise mit Preiselbeeren gefüllt ist.

Warum Birnen-Butter im Slow Cooker?

Die Birnen Butter könnt ihr auch in einem normalen Topf machen.  Im Slow Cooker geht es deutlich einfacher und die Anbrenngefahr ist deutlich geringer. Das ist auch der Hauptgrund warum ich hier den Slow Cooker verwende.

Vor allem wenn es in die letzte Garstunde geht, dann wird die Masse doch sehr dickflüssig und tendiert dazu anzubrennen. Im Slow Cooker ist die Anbrenngefahr deutlich geringer wie im normalen Kochtopf. Aber auch im SC muss die MAsse regelmäßig umgerührt werden.

Welche Früchte gehen noch als Butter?

Ich hatte bereits oben die Apfelbutter erwähnt. DIese ist auch die berühmteste Frucht-Butter. Grundsätzlich funktioniert die Apfelbutter genauso wie die Birnenbutter, nur die Zutaten sind ein wenig anders.

Diese Slow Cooking Fehler sollte man vermeiden

Slow Cooking – Das ist die moderne und zugleich langsame Art des Kochens. Dabei wird auf das Garen mit einem Slow Cooker (Crockpot) in super langsamen Tempo und bei Niedrigtemperatur gesetzt. Nur auf maximal 70 bis 80 Grad werden Speisen im Slow Cooker auf Stufe Low oder High gekocht.

Doch auch das Kochen im Slow Cooker ist anfällig für kleinere und größere Fehler, die sogar gesundheitsschädigend sein können. Wir verraten dir, welche Fehler du beim Slow Cooking unbedingt vermeiden solltest.

In diesem Bericht beziehe ich mich dabei auf die klassischen Elektrogerät mit den Namen Slow Cooker und oder Multi Cooker. Diese gibt es von Andrew James, Morphy Richards, Crockpot, Klarstein, Cuisineart, Russel Hobbs und vielen weiteren. Crockpot ist dabei sowas wie das Tempo für Taschentuch, ein Synonym für die Welt der Langsam-Kocher.

Tipp: Slow Cooking Kochen ist unabhängig von irgendwelchen Elektrogeräten mit dem gleichen Namen nach dem Motto Slow Cooking ohne Slow Cooker. Slow Cooking funktioniert auch im Backofen, Grill oder im Dutch Oven. Slow Cooking könnt ihr auch im normalen Topf zelebrieren. Probiert es einfach mal aus.

Slow Cooking Fehler 1 – Die falsche Menge Flüssigkeit

Wer in einen Topf zu viel Flüssigkeit gib, riskiert, dass der gesamte Inhalt sich eben damit aufsaugt. Gemüse kann auf diese Weise nicht mehr ansatzweise knackig sein, sondern wird jeden Rest Festigkeit verloren haben. Allerdings sorgt zu viel Flüssigkeit immerhin dafür, dass nichts im Topf anbrennen kann. Diese Gefahr wiederum besteht nämlich dann, wenn sich zu wenig Brühe im Topf befindet. Die Anbrenngefahr im Slow Cooker ist aber im Allgemeinen relativ gering. Es gibt teilweise Gerichte, bei denen keine oder sehr wenig Flüssigkeit dazugegeben wird. Ein Beispiel hierfür ist das Pulled Beef oder Pulled Pork. Wenn man dieses auf ein Zwiebelbett im Slow Cooker legt, reicht das teilweise von der Flüssigkeit aus.

Im Allgemeinen gilt: Bemesst die Flüssigkeit also am besten so, dass Gemüse etwa halb bedeckt ist und überlegt vor der Zubereitung wie lange der Inhalt etwa kochen soll. Bei Bedarf sollte Flüssigkeit nachgegossen werden. Grundsätzlich gilt, dass beim Slow Cocking sehr wenig Flüssigkeit verdampft, sofern ihr euch an die Regel hält nicht ständig den Deckel hoch zu heben.

Wenn ihr im normalen Gericht 1 Liter Flüssigkeit zum Garen und Schmorren verwendet, könnt ihr diese beim Slow Cocking auch halbieren.

Wenn ihr nach der Garzeit feststellt, dass ihr noch zu viel Flüssigkeit im Topf habt, dann wechselt klassisch auf die Herdplatte und lasst die Flüssigkeit einfach verdampfen. Natürlich geht das auch im Slow Cooker, auf dem Herd geht es halt deutlich schneller. Wer einen Multi Cooker hat, der kann gerne den Multi Cooker verwenden und die Temperatur auf über 100 Grad stellen.  Denkt bitte daran das Fleisch und/oder Gemüse herauszunehmen, da es sonst nachgart.

Oder Alternative 2 ihr verwendet 1-2 Esslöffel Mehl, Reismehl oder Maismehl und dickt damit die Soße ein. Hierfür einfach das Mehl mit kalten Wasser vermengen und in den nicht-kochenden Topf geben, anschchließend kurz nochmals aufkochen lassen.

Tip: Die Menge an Flüssigkeit und „Material“ wie Fleisch und Gemüse hängt von der Slow Cooker Größe ab. Aus diesem Grund sind bei einigen Slow Cooker Rezepten die Topfgrößen angegeben mit dem Zusatz „passend für Slow Cooker 3,5 Liter“.

Gefrorenes ist nicht für das Slow Cooking geeignet

Gefrorenes Gemüse oder etwa ein noch halb gefrorener Lachs ist keinesfalls für das Kochen mit Niedrigtemperatur geeignet. Zwar tauen die Lebensmittel auch Topf irgendwann auf, allerdings verlieren sie dabei jede Menge Wasser. Das sorgt dafür, dass die Nahrung kaum Aroma aufnehmen kann.

Gerade Fisch, Fleisch und Gemüse sollte also vor dem Kochen immer vollständig aufgetaut werden. Weil Zeit beim Slow Cooking aber kaum eine Rolle spielt, sollte auch der Prozess des Auftauens nicht mit Hektik gespickt werden.

Der richtige Slow Cooker Topf & richtige Slow Cooker Größe

Ihr ahnt es sicherlich schon: Welcher Slow Cooker Topf bzw  in welcher Größe und welcher Höhe am besten geeignet ist, hängt von dem ab, was ihr damit kochen möchtet und vor allem für wie viele Personen.

Aufgrund von Erfahrungen sind kleine Slow Cooker mit Fassungsvermögen bis 2 Liter vor allem für Nachspeisen wie Milchreis geeignet.

Für Braten mit einem Gewicht von 1-2 kg darf es gern ein größerer Slow Cooker sein mit einem Fassungsvermögen von 5-6 Liter.

Die mittlere Variante des Slow Cooker mit einem Fassungsvermögen von 3-4 Liter eignet sich vor allem für Suppen und Gulasch. Wer auf Vorrat kochen möchte, der sollte lieber gleich die 5-6 Liter Variante verwenden.

Meine persönliche Erfahrung zu den Slow Cooker Größen

In vielen facebook Gruppen wird ja davon geschwärmt, dass Slow Cooker Rudeltiere sind und man mindestens 3 Stück davon benötigt. Am besten einen kleinen mit Inhalt  bis 2 Liter, einen mittleren SC mit Inhalt um die 4 Liter und einen großen mit Fassungsvermögen um die 6 Liter. Na gut, wer viel Platz in der Küche hat und auch das notwendige Kleingeld, der kann sich gerne mehrere SC kaufen – die SC Hersteller freuen sich sicherlich darüber.

Persönlich halte ich 1-2 Slow Cooker für sinnvoll. Unbedingt notwendig halte ich einen großen Slow Cooker mit einem Fassungsvermögen um die 6 Liter.  Damit kann ich ohne weiteres Braten von bis zu 2,5 kg schmorren oder auch Suppen zubereiten. Möchte ich weniger Gulasch oder Suppe machen, kann ich den „Großen“ einfach nur bis zur Hälfte füllen. Damit habe ich dann um die 3 Liter Suppe, was ungefähr 6-8 Portionen entspricht.

Einen kleinen Slow Cooker halte ich für sinnvoll, um spezielle Gerichte wie z.B. den allseits geschätzten und hochgelobten Slow Cooker Milchreis zu zubereiten. Man gebe 200gr Milchreis und 1 Liter Milch in den Slow Cooker, gerne auch noch Orangen-, Zitronenzesten, Zimtstange, Vanille oder andere Lebensmittel, welche schön den Reis aromatisieren und warte auf Stufe High um die 3 Stunden.

An dem SC Milchreis Rezept sehr ihr schon das Problem. 1 Liter Milch und 200 gr Reis ist für den großen, 6 Liter SC ist einfach zu wenig Füllung. Man könnte die Menge des Milchreis erhöhen, dann muss die Familie wahrscheinlich eine ganze Woche lang Milchreis essen.

Die Menge macht es aus. Achtet darauf, dass ihr immer wieder problemlos umrühren könnt und der Deckel sauber schließt. Der Slow Cooker sollte halb bis dreiviertel gefüllt sein. (Bisschen Mehr oder weniger ist aber auch nicht schlimm)

Keine Eile beim Slow Cooking!

Wird das Essen zu kurz gegart, droht es noch roh bzw. nicht fertig zu sein. Das ist im schlimmsten Fall – gerade bei Fleisch – alles andere als gesund. Und außerdem werden Gerichte mit zu geringer Garzeit auch nicht schmecken. Schließlich fehlt es an Aromen. Beim Slow Cooking sollte sich immer wieder bewusst gemacht werden, dass Zeit hier der größte Faktor ist.

Allerdings solltet ihr das mit der Zeit auch nicht auf die leichte Schulter nehmen. Manche Gericht sollte nun auch nicht bei 80 Grad über 8 der 9 Stunden lang gegart werden – Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass das dann einfach nur noch matschig schmeckt oder aufgrund fehlender Flüssigkeit am Topfboden angebrannt ist.

Die richtige Temperatur beim Slow Cooking

Wie fühlen sich eigentlich 75 Grad an? Ganz so einfach lässt sich das nicht bestimmen und ihr werdet euch schnell täuschen. Was sich im Backofen einfach bestimmen lässt, geht im Slow Cooker nicht ganz so einfach, denn bei den meisten Slow Cooker Geräten gibt es nur zwei Stufen, die sich low und high nennen. Manche haben noch eine „Warmhalte-Funktion“

Zu hohe Temperaturen führen dazu, dass das Essen eher trocken wird.  Durch ständig Öffnen des Deckels ändert sich auch die Temperatur. Ansonsten gilt beim Slow Cooking aber: Das Essen darf und soll auch gerne mal in Ruhe gelassen werden.

Tipp:  Je nach Slow Cooker Hersteller ist die Temperatur unterschiedlich. Ist bei einem Hersteller die Stufe low bei 75 Grad, kann sie bei einem anderen Hersteller bei Stufe low bei knapp 80 Grad liegen. In der Slow Cooker Community spricht man deswegen auch von einem heißblütigen Slow Cooker. Generell kann man aber nicht sagen, dass manche Hersteller heißblütige Slow Cooker produzieren und manche nicht. Teilweise hängt das innerhalb einer Produktlinie eines Herstellers ab.

Meine persönliche Erfahrung zu den Stufen Low und High im Slow Cooker

Grundsätzlich bevorzuge ich immer die Stufe Low soweit es das Gericht zulässt. Insbesondere bei Schmorrgerichten, Gulasch wie auch Braten finde ich den Unterschied zum klassischen Kochen deutlicher.

Das Fleisch wird in Stufe low deutlich zarter wie bei Stufe „high“ oder beim klassischen Kochen, Garen oder Braten. Vorteil von Stufe „high“ ist die deutlich kürzere Garzeit.

Der Unterschied zwischen Stufe „high“ und klassisches Garen im Ofen bei 160 Grad ist meiner Meinung nach fast nicht zu erkennen. Bei beiden Garmethoden ist das Fleisch ähnlich zart. Noch zarter wird es wie gesagt bei Stufe „low“.

Manches sollte nicht allzu lange gegart werden

Es gib Zutaten, die gehören einfach nicht stundenlang in den Kochtopf. Auch nicht bei „nur“ 75 Grad. Kräuter solltet ihr beim Kochen immer erst ganz zum Schluss dazu geben. Sie müssen weder angebraten noch gekocht werden. Sie sollten stattdessen möglichst frisch schmecken und nur kurz mit den Speisen in Kontakt kommen.

Je länger ihr Kräuter kocht, desto weniger frisch sehen sie aus. Und auch geschmacklich ist ein Unterschied zu spüren. Kräuter also meist erst kurz vor dem Servieren in den Topf geben.

Tipp: Wenn man Basilikum sehr lange gart, kann ein bitterer Geschmack entstehen.

Fleisch sollte angebraten werden

Eine gute Roulade schmeckt noch besser wenn sie angebraten ist. Gleiches gilt auch für Gulasch. Ohne Bedenken kann man beide über viele Stunden garen. Ideal ist Stufe low bei einer Garzeit von 4-8h.

Grundsätzlich sollte man meiner Meinung nach nicht auf das Anbraten verzichten. Bei Rind und anderen Fleischsorten hat das einen geschmacklichen und auch optischen Hintergrund.

In der Slow Cooker Community wird das Thema „Anbraten“ sehr kontrovers diskutiert. Einige schwören auf „Anbraten“ manche eben nicht. Ich schließe mich der ersten Gruppe an und verzichte grundsätzlich nicht auf das „Anbraten“.

Den klassichen Slow Cooker kann man zum Anbraten nicht verwenden, da er schlichtweg einfach nicht heiß wird und er nur die beiden Stufen low oder high kennt. Anders sieht es aus beim Multi Cooker aus. Beim Multi Cooker könnt ihr grundsätzlich auch Anbraten.

Jetzt kommt das große Aber. Einfacher, besser und auch schneller geht es mit einer guten Bratpfanne oder Topf. Ich verwende hierfür eine spezielle Edelstahl Bratpfanne von Le Cruiset.

Wenn ihr das Fleisch tatsächlich im Multi Cooker mit Slow Cooker Funktion (so der korrekte Begriff für das „Gerät) anbraten wollt, funktioniert das grundsätzlich schon. Anderweitig wäre es ja auch kein Multi Cooker.

Ich finde, dass nicht besonders viele Röstaromen im Multi Cooker entstehen. Das Anbraten dauert auch relativ lange bis man überhaupt mal ein bisschen Bräune erzeugt hat. Ein weiteres Problem ist die Hitze im Multi Cooker. Wenn ihr zuerst im Multi Cooker angebraten hat, ist das Gerät heiß. Wenn ihr nun auf Stufe Low weiter machen wollt, heißt es erst mal warten, bis sich der Multi Cocker auf Low abgekühlt hat.

Tipp:  Beim Anbraten im Multi Cocker wartet man zwei Mal. Einmal bis der Multi Cocker richtig heiß ist und ein zweites Mal bis er sich wieder abgekühlt hat auf Stufe „low“.

 

 

Warum ich gerne mit dem Slow Cooker koche

Wenn ich in meinem Bekanntenkreis von Koch und Bratzeiten dank Slow Cooker von mehr als 5 Stunden spreche, schütteln viele verstört den Kopf. Doch wer jemals einen langsam bei niedrigerer Temperatur geschmorrten Braten gegessen hat, der träumt auch noch nach Wochen von diesem zarten und saftigen Fleisch. Doch nicht nur die Zartheit des Fleisches spricht für das Kochen mit dem Slow Cooker sondern es gibt noch zahlreiche weitere Argumente für den Einsatz des Slow Cooker.

Was Slow Cooking bedeutet

Beim Slow Cooking, was so viel wie „langsames Kochen“ oder auch „langsames Garen“ heißt, geht es vor allem darum, Fleisch, Gemüse oder andere Lebensmittel möglichst langsam und bei geringer Temperatur zu kochen. Kochen meint hier eine Temperaturspanne von 60-120 Grad.  Dieses langsame Erhitzen bei geringer Temperatur bedingt natürlich, dass Fleisch und Gemüse sehr lange garen müssen um fertig zu sein.

Die pauschale Umrechnungsformel zwischen „normalen Kochen“ und „Slow Cooking“ lautet dabei 1:4 bzw. 1:8: Würde das Lebensmittel normal 1 Stunde gekocht werden, benötigt es im Slow Cooker bei Stufe high ca. 4 Stunden und bei Stufe low ca. 8h. Das ist aber nur eine Pauschalformel, je nach Lebensmittel können sich die Garzeiten varieren.

Da alles heutzutage sehr hektisch und schnell gehen muss, könnt ihr das das Slow Cooking schon fast als eine Gegenbewegung sehen. Dank der langen Kochzeiten könnt ihr euch währenddessen auf andere, wichtige Dinge konzentrieren. Die Gerichte kochen vor sich hin und nachmittags oder abends müsst ihr sie nur noch servieren.

Die Methode des Slow Cookings kommt ursprünglich aus den USA und ist dort schon gang und gäbe. Allerdings erfreut sich die Methode auch in Deutschland stetig wachsender Beliebtheit.

Wie Slow Cooking funktioniert

Wenn ihr euch nun ebenfalls in das Abenteuer Slow Cooking stürzen möchtet, solltet ihr natürlich wissen, wie das Slow Cooking überhaupt funktioniert.

Für das Slow Cooking benötigt ihr einen passenden Behälter mit Deckel und eine Heizquelle, welche euch permanent die Temperatur hält.

Am einfachsten geht das Slow Cooker Kochen natürlich mit einem passenden Elektrogerät mit dem Namen Slow Cooker. Die Geräte heißen auch Schongarer oder Crockpot. Crockpot ist der Name eines Herstellers. Crockpot ist dabei nicht zu verwechseln mit dem Instantpot.

Der Slow Cooker wurde extra für die spezielle und vor allem langsame Art des Kochens entwickelt. Wie bereits weiter oben erwähnt, werden sämtliche Speisen bei niedrigen Temperaturen gekocht, bzw. gegart.

Ein Slow Cooker, der aus einem Topf und einem Heizelement besteht, wird mit dem gewünschten Essen, wie zum Beispiel einem Braten bestückt. Nachdem ihr nun den Slow Cooker auf die gewünschte Temperatur eingestellt habt, übernimmt dieser alles Weitere und gart das Fleisch oder das Gemüse. Durch die lange Garzeit wird vor allem das Fleisch wunderbar zart und saftig.

Wenn ihr jetzt denkt, dass das Slow Cooking Kochen nur mit dem entsprechenden Elektrogerät funktioniert, der irrt.  Das Prinzip mit dem Slow Cooking funktioniert auch wunderbar mit eurem Backofen.

Wenn ihr draußen Slow Cooking betreiben wollt, nehmt doch einfach euren Gasgrill oder Holzgrill mit Deckel. Auch hier könnt ihr wunderbar die Temperatur über eine längere Zeit konstant halten. Vor allem beim Gasgrill funktioniert das richtig gut.

Beim Holzkohlegrill solltet ihr auf gute Holzbriketts achten, welche euch lange die Temperatur halten. Mit den Weber Holzkohlebriketts habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht. Mit normaler Holzkohle funktioniert es leider nicht wirklich gut.

Das Slow Cocking funktioniert auch wunderbar mit einem Dutch Oven. Beim Dutch Oven werden unten und oben ein paar heiße Briketts gelegt und fertig ist der Slow Cooker.

Also wie gesagt, Slow Cooker Kochen ist unabhängig von irgendwelchen Elektrogeräte. Notfalls funktioniert auch ein einfacher Topf mit Deckel.

3. Welche Vorteile Slow Cooking bietet

Bestimmt habt ihr euch schon unweigerlich gefragt, warum Slow Cooking überhaupt so „gefeiert“ wird. Wo liegen die Vorteile beim Slow Cooking? Der erste Vorteil beim Slow Cooker ist zunächst der, dass der Slow Cooker so gut wie keine Aufsicht von euch benötigt. Er gart still vor sich hin, ohne dass ihr Angst um eure Küche haben müsst. Insbesondere brennt eigentlich nichts an, sofern genügend Flüssigkeit vorhanden ist. Ihr könnt einfach so Gerichte zaubern wie die rote Grütze. Der Slow Cooker erreicht keine  hohe Temperaturen.

Stattdessen erledigt der Slow Cooker den Kochvorgang selbständig, auch an der Temperatur müsst ihr nichts verändern oder herunterregeln, (geht auch gar nicht).  Somit ist der Slow Cooker ideal, wenn ihr ihn beispielsweise morgens anstellt und nachmittags oder abends etwas zu Essen servieren möchtet.

Zudem hat Slow Cooking generell den Vorteil, dass ihr euch in Ruhe überlegen könnt, was ihr zubereiten möchtet. Bereits am Vorabend könnt ihr die erforderlichen Zutaten kleinschneiden und im Kühlschrank aufbewahren, ehe ihr sie in den Slow Cooker gebt.

Der Slow Cooker selbst verbraucht verhältnismäßig wenig Energie, sogar weniger als ein herkömmlicher Backofen. Dank des Slow Cookings schmecken gerade Fleisch und Gemüse besonders zart und aromatisch. Ihr werdet lernen, dass man sich ganz anders oder vielmehr eingehend mit den Zutaten beschäftigt, um das bestmögliche Geschmackserlebnis zu erzielen.

Je nach der Größe, in der ihr den Slow Cooker auswählt, könnt entweder sehr gut auf Vorrat oder für eure große Familie kochen. Dies kann unter Umständen sogar bares Geld sparen, da ihr weniger einkaufen müsst.

4. Welche Nachteile hat Slow Cooking?

Wie bei jeder Methode oder Sache hat das Slow Cooking durchaus seine Nachteile oder vielmehr Tücken, die ihr auch im Umgang mit dem Slow Cooker beachten sollten.

Der Faktor Zeit ist der größte Nachteil beim Slow Cooking. Denn Zeit kann  kann nämlich auch zum Problem werden: so könnt ihr nicht spontanen Besuch zum Essen empfangen, da der Slow Cooker seine Garzeit benötigt. Und werden reden hier nicht von Garzeiten von einer halben Stunde, sondern von Garzeiten von 5,6,7 oder auch mal 8 Stunden.

Möchtet ihr, dass das Essen mittags auf dem Tisch steht, müsst ihr früh aufstehen, um die Zutaten in den Slow Cooker zu geben und ihm seine benötigte Zeit zu lassen.

Ebenso solltet ihr euch, bevor ihr euch mit dem Slow Cooking im Slow Cooker hingebt, zunächst etwas in die Materie einlesen. Ihr könnt längst nicht alles in den Slow Cooker geben und sanft garen lassen: Nudeln, Reis oder Milchprodukte werden schnell matschig oder flocken sogar aus und schmecken nicht sehr gut im Slow Cocker. Die Beilagen (Reis, Nudeln) sollte man entsprechend separat zubereiten.

Somit könnt ihr als „komplett“ Gericht insbesondere Eintöpfe oder Suppen im Slow Cooker zubereiten. Zudem ist es bei einigen Gerichten sinnvoll das Fleisch im Vorfeld scharf anzubraten- dies gelingt im Slow Cooker nicht oder je nach Modell nicht wirklich so gut.

Zudem solltet ihr überlegen, für wie viele Personen ihr im Durchschnitt kochen möchtet. Den Slow Cooker erhaltet ihr in unterschiedlichen Größen und bereits der kleinste Topf umfasst eine Größe von 1,5 Litern. Wenn ihr dann lediglich nur mit zwei Personen im Haushalt lebt, lohnt sich eine Anschaffung nur, wenn ihr zum Beispiel sehr gerne auf Vorrat kocht und zudem genügend Zeit mitbringt.

Welche Slow Cooker Ausstattung benötigt man?

Für ein perfektes Slow Cooking Erlebnis benötigt ihr Ausstattung, insbesondere einen Topf, indem ihr alles langsam kochen könnt und das bei niedrigerer Temperatur.

Am Einfachsten geht das mit dem passenden elektrischen Schongarer („Slow Cooker“). Diesen erhalten ihr entweder im Handel oder bei zahlreichen Onlinehändlern. Hersteller sind z.B. Andrew Jamens, Crock-Pot, Russel Hobbs und vielen weiteren mehr.

Den Slow Cooker erhaltet ihr in verschiedenen Topf-Größen. Der kleinste Slow Cooker beginnt bei einem Fassungsvermögen von 1,5 Litern und reicht bis zu einer Größe von 6,5 Litern.

Somit ist es möglich, bei einer Feier mit vielen Personen oder in einem Mehrpersonen-Haushalt entsprechend zu kochen oder sogar auf Vorrat zu kochen. Die meisten Schongarer verfügen über einen Glasdeckel. Zudem könnt ihr bei den Slow Cooker Geräten zwischen verschiedenen Temperaturstufen wählen. Die heißeste Stufe („High/Medium“) reicht meist bis 90 Grad, die niedrigste („Low“) wird zwischen 60 und 70 Grad eingestellt. Die Temperatur hängt dabei immer stark vom Modell und von Hersteller ab,

Zudem verfügt der Slow Cooker meist über eine Warmhaltefunktion, so dass das Essen auch eine gewisse Zeit warmgehalten wird. Je nach Ausstattung könnt ihr den Schongarertopf auch auf dem Herd benutzen.

Neuere Slow Cooker Modelle, die sogenannten digitalen Slow Cooker verfügen sogar über eine Zeitschaltuhr, so dass ihr nicht selbstständig nach der Garzeit des Topfes, bzw. der Endzeit schauen müsst. Anzumerken ist, dass die digitalen Slow Cooker nach Ende der Garzeit nicht komplett abschalten, sondern in die Warmhalte-Funktion gehen und das Essen somit leicht weiter gart.

Tipp: Eine integrierte Zeitschaltuhr im digitalen Slow Cooker kann man leicht durch eine normale Steckdosenzeitschaltuhr ersetzen. Die digitalen Slow Cookers schalten nach Ende der Garzeit meist in die Warmhaltefunktion, so dass das Essen nachzieht. Das kann man mit der Steckdosenzeitschaltuhr vermeiden.

Zutaten für den Slow Cooker

Neben dem Schongarer benötigt ihr natürlich die passenden Zutaten, da sich längst nicht alles im Schongarer zubereiten lässt. So könnt ihr etwa Nudeln und Reis nur sehr schwer im SC garen. Backversuche wie Brotbacken oder gar Kuchen backen funktioniert grundsätzlich, ist aber eine hohe Kunst. Auch beim Fleisch sollten Sie sich zunächst genau informieren, da es einige Zeit und Übung erfordert, mit dem Schongarer zurecht zu kommen.

Pudding oder Breie sollte eher nicht mit dem Schongarer zubereitet werden. Das Ergebnis ist nicht so überraschend wie das Ergebnis bei Fleisch.Umso besser funktioniert dafür Milchreis im Slow Cooker.

Hervorragend funktionieren dagegen besonders Suppen, Eintöpfe, diverse Fonds, sowie Schmorgerichte. Daher ist  es sinnvoll, nach einem entsprechenden Rezeptbuch für Slow Cooking zu suchen, damit das Zubereiten der Speisen nicht im Desaster endet.

Nehmt euch zudem ausreichend Zeit. Gerade wenn ihr das Projekt „Slow Cooking“ das erste Mal startet. Kochen mit einem Slow Cooker benötigt schlichtweg eine lange Garzeit. Im Schnitt und je nach Garzeit benötigt die Slow Cooker Methode zwischen 4-8 Stunden.